Bürgerinfo Brodtischgasse 1

Bürgerinformation zur geplanten ``Begegnungszone Brodtischgasse

Am 3. November fand im Alten Rathaus eine Bürger- und Bürgerinneninformation zur geplanten „Begegnungszone Brodtischgasse“ in der Wiener Neustädter Innenstadt. Das Projekt ist Teil des Stadtentwicklungsplans STEP WN2030+. Mehr als 60 Anrainerinnen und Anrainer aus der Brodtischgasse und dem angrenzenden Grätzel informierten sich dabei direkt und aus erster Hand über die Pläne.
„Unter dem Motto ‚Gasse im Aufbruch‘ sollen verschiedene Gassenzüge der Innenstadt als ‚Begegnungszone‘ nicht mehr nur als reiner Verkehrsweg gesehen, sondern durch das Zusammenspiel aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wesentlich aufgewertet werden. Die Brodtischgasse wird als erste Gasse eine solche Aufwertung erfahren. Dabei ist uns wichtig, dass die Anrainerinnen und Anrainer von Anfang an mit eingebunden sind. Deshalb haben wir sie jetzt eingeladen und ihnen den Status Quo präsentiert. Ich freue mich sehr, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind und sich aktiv in den Prozess einbringen“, so Infrastrukturstadtrat LAbg. Franz Dinhobl.
Derzeit gibt es eine Rohplanung, wie die Brodtischgasse in Zukunft aussehen könnte, wenn alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt nebeneinander sind. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden alle gesammelt und werden soweit als möglich in den weiteren Planungsprozess einfließen. Die Umsetzung der „Begegnungszone Brodtischgasse“ ist für das Jahr 2023 geplant.

Andere News

„Ökonomische Bedeutung der Stadt“

Am gestrigen Montag fand in den Wiener Neustädter Kasematten die Präsentation der Studie "Die ökonomische Bedeutung der Stadt Wiener Neustadt" von Univ.-Prof. Dr. Christian Helmenstein statt, die im Rahmen des Stadtentwicklungsplans STEP WN2030+ durchgeführt und in den Kasematten von einem namhaften Podium bestehend aus Bürgermeister Klaus Schneeberger AKNÖ-Vizepräsident Horst Pammer, WKO-Vizepräsident Christian Moser und Martina Höllbacher von der Wissenschaftsabteilung des Landes diskutiert wurde.

Bodenschutz durch Entsiegelungen und Rückwidmungen

Bodenschutz wird in der Stadt Wiener Neustadt seit einigen Jahren großgeschrieben. Was mit dem Stadtentwicklungsplan STEP WN2030+ begonnen hat und mit der Bodenschutz-Offensive und dem Beschluss nach dem Initiativantrag „Freie Felder – Boden schützen“ 2022 fortgesetzt wurde, bekommt jetzt mit Rückwidmungen in Grünland und konkreten Entsiegelungen eine neue Dimension.

Radverkehrsoffensive 2023

Die Stadt Wiener Neustadt investiert auch im Jahr 2023 massiv in die infrastrukturelle Förderung des Radverkehrs. Um den Anteil des Radverkehrs im Gesamtverbund der Wege bis 2030 auf bis zu 20% zu erhöhen, wird im Rahmen der „Radverkehrsoffensive 2023“ neue Radinfrastruktur geschaffen und bestehende verbessert, ein starker Fokus auf Markierungen zur Erhöhung der Sicherheit gesetzt und die Öffentlichkeitsarbeit gestärkt.